Überall.

Am einfachsten scheint es zu sein, äußere Bedingungen zu verändern, damit Menschen mit Handicaps teilhaben können. Barrierefreies Bauen wird bei der Planung von Neu- und Umbauten von Kirchen – auch durch gesetzliche Auflagen – mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit.

Im Bereich der Sinnesbehinderungen ist vor allem die Betreuung von Glaubensgeschwistern mit Hörbehinderungen weit entwickelt. Das ist nicht verwunderlich in einer Kirche, in der die Wortverkündigung im Mittelpunkt steht.

Entwicklungsbedarf besteht besonders bei der individuellen Seelsorge und bei der Gestaltung von Gottesdiensten und Unterrichten, damit Menschen mit geistiger Behinderung, Lernbeeinträchtigung und Verhaltensauffälligkeiten ebenfalls teilhaben können. Barrieren abzubauen in baulicher, sprachlicher Hinsicht und in der Denkweise aller Beteiligten schafft überall die Teilhabe aller.

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